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Häufige Fragen rund um Matratzen
Welche Matratze ist die richtige? Wie oft sollte eine Matratze ersetzt werden? Und welche Unterschiede gibt es zwischen Kaltschaum, Taschenfederkern und Visco?
Auf dieser Seite beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Matratzen verständlich, unabhängig und basierend auf unserer langjährigen Erfahrung mit vielen persönlichen Schlafberatungen. So finden Sie schnell die passenden Informationen für einen erholsamen Schlaf.
Ja, bei den meisten Matratzen von Schlafwohl ist der Bezug abnehmbar und waschbar. Je nach Modell kann der Bezug in der Waschmaschine gereinigt werden. Die genaue Waschtemperatur und Pflegeanleitung finden Sie auf dem Etikett des Bezugs oder in den Produktinformationen.
Wichtig ist, den Bezug nur gemäss den Pflegehinweisen zu waschen, damit Material und Passform erhalten bleiben.
Tipp: Für den Alltag empfehlen wir zusätzlich einen Molton oder Matratzenschoner. Dieser schützt die Matratze zuverlässig vor Feuchtigkeit, Schweiss und Verschmutzungen und lässt sich deutlich einfacher und häufiger waschen als der Matratzenbezug selbst. So bleibt Ihre Matratze hygienisch und ihre Lebensdauer wird verlängert.
Ob eine Matratze gedreht und gewendet werden kann, hängt immer von ihrem Kernaufbau ab. Es gibt kein allgemeingültiges Ja oder Nein da jede Matratze unterschiedlich konstruiert ist. Viele Matratzen profitieren davon, wenn sie regelmässig um 180 Grad gedreht werden (Kopf- und Fussende tauschen). Dadurch wird die Belastung gleichmässiger verteilt und der Liegekomfort bleibt länger erhalten.
Ob eine Matratze zusätzlich gewendet werden kann (Ober- und Unterseite tauschen), ist vom Aufbau abhängig. Die aktuellen TEMPUR Matratzen sind beispielsweise mehrschichtig aufgebaut und besitzen eine klar definierte Liegeseite. Sie dürfen daher nicht gewendet werden. Viele Matratzen von Riposa hingegen sind so konstruiert, dass sie sowohl gedreht als auch gewendet werden können.
Wir empfehlen deshalb, stets die Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers zu beachten oder sich beim Kauf beraten zu lassen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Matratze optimal gepflegt wird und Sie möglichst lange von ihrem Komfort profitieren.
Ja, zwischen zwei einzelnen Matratzen bleibt ein kleiner Spalt bestehen. Dank der heutigen Verarbeitung werden Matratzen jedoch deutlich eckiger und passgenauer gefertigt als früher, sodass der Spalt in der Regel sehr klein ist und beim Liegen kaum als störend empfunden wird.
Wir empfehlen bei Doppelbetten grundsätzlich zwei einzelne Matratzen. Der grosse Vorteil: Jede Person kann die Matratze wählen, die optimal zu ihren Bedürfnissen passt beispielsweise mit einem anderen Härtegrad oder einem anderen Kernaufbau. So müssen keine Kompromisse beim Liegekomfort eingegangen werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die einfachere Handhabung. Einzelne Matratzen lassen sich deutlich leichter drehen, wenden oder transportieren als eine grosse Doppelmatratze.
Wer den kleinen Spalt optisch oder haptisch zusätzlich reduzieren möchte, kann diesen je nach Bettmodell mit einem durchgehenden Topper oder einer "Liebesbrücke" abdecken.
Wenn Sie unterschiedliche Ansprüche an Ihre Matratze haben, zum Beispiel beim Härtegrad oder dem Liegegefühl empfehlen wir zwei einzelne Matratzen. So kann jede Person die Matratze wählen, die optimal zu ihr passt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.
Möglichkeit: Mix-Kern
Bei einigen Herstellern gibt es zudem die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Härtegrade in einer durchgehenden Matratze zu kombinieren. Dabei wird der Matratzenkern in zwei Hälften mit unterschiedlichen Festigkeiten aufgebaut. Diese Lösung ist jedoch nur möglich, wenn beide Personen dasselbe Matratzenmodell bevorzugen und sich lediglich der gewünschte Härtegrad unterscheidet.
Alternative: Durchgehender Topper
Möchten Sie dennoch die Optik und das Liegegefühl einer durchgehenden Matratze, gibt es dafür eine einfache Lösung: ein durchgehender Topper. Dieser verbindet beide Matratzen zu einer nahezu durchgehenden Liegefläche, während darunter zwei individuell abgestimmte Matratzen für den optimalen Schlafkomfort sorgen. So profitieren Sie von den Vorteilen beider Varianten: einer einheitlichen Liegefläche und einer perfekt auf jede Person abgestimmten Matratze.
Die Lebensdauer einer Matratze hängt von ihrer Qualität, dem Material und der täglichen Belastung ab. Als Faustregel gilt: Eine hochwertige Matratze sollte nach etwa 8 bis 10 Jahren ersetzt werden.
Mit der Zeit verliert selbst die beste Matratze an Elastizität und Stützkraft. Dadurch kann sie den Körper nicht mehr optimal lagern, was sich negativ auf den Liegekomfort und die Schlafqualität auswirken kann. Damit Ihre Matratze möglichst lange ihre Eigenschaften behält, empfehlen wir, die Matratze, sofern vom Hersteller vorgesehen, regelmässig zu drehen oder zu wenden sowie einen Matratzenschoner zu verwenden.
Tipp: Auch wenn eine Matratze äusserlich noch gut aussieht, kann ein Austausch nach 8 bis 10 Jahren sinnvoll sein, da Materialermüdung und hygienische Faktoren eine wichtige Rolle spielen.
Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass eine Matratze ihre Lebensdauer erreicht hat. Ein Austausch ist empfehlenswert, wenn:
Sie morgens regelmässig mit Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen aufwachen.
Die Matratze sichtbare Liegekuhlen oder Verformungen aufweist.
Sie das Gefühl haben, nicht mehr bequem zu liegen oder schlechter zu schlafen.
Die Matratze nicht mehr ausreichend stützt und Sie stärker einsinken als früher.
Die Matratze bereits 8 bis 10 Jahre oder älter ist.
Nicht immer ist das Alter allein entscheidend oft verändert sich das Liegegefühl schleichend und fällt erst auf, wenn man eine neue Matratze ausprobiert. Sind Sie unsicher, ob Ihre Matratze noch zu Ihnen passt, beraten wir Sie gerne persönlich und prüfen gemeinsam, ob ein Austausch sinnvoll ist.
Die ideale Matratze hängt unter anderem von Ihrer bevorzugten Schlafposition ab. Seitenschläfer benötigen in der Regel eine gute Druckentlastung im Schulter- und Hüftbereich, damit die Wirbelsäule gerade gelagert wird. Rückenschläfer profitieren von einer Matratze, die den Rücken gleichmässig stützt und die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützt. Bauchschläfer sollten darauf achten, dass sie nicht zu tief einsinken, damit der Rücken nicht überstreckt wird.
Die Schlafposition ist jedoch nur einer von vielen Faktoren bei der Wahl der richtigen Matratze. Ebenso wichtig sind Körpergewicht, Körpergrösse, Statur sowie persönliche Vorlieben beim Liegegefühl. Deshalb gibt es keine Matratze, die für alle Seitenschläfer oder alle Rückenschläfer gleich gut geeignet ist.
Eine professionelle Liegeberatung hilft dabei, die Matratze zu finden, die optimal zu Ihrem Körper und Ihren Schlafgewohnheiten passt.
Wer nachts stark schwitzt, sollte auf eine Matratze mit guter Luftzirkulation und einem feuchtigkeitsregulierenden Bezug achten. Besonders atmungsaktive Materialien wie Taschenfederkern oder offenporige Schaumstoffe können dabei helfen, Wärme und Feuchtigkeit besser abzuleiten.
Zusätzlich spielen auch der Matratzenbezug sowie die Wahl von Duvet und Bettwäsche eine wichtige Rolle für ein angenehmes Schlafklima.
So gibt es für Personen die fest Schwitzen auch zusätzliche Produkte wie beispielsweise ein kühlendes Fixleintuch oder ein kühlendes Duvet.
Welche Matratze für Sie ideal ist, hängt jedoch nicht nur vom Wärmeempfinden, sondern auch von Ihrem Körperbau und Ihren persönlichen Liegevorlieben ab. Wir empfehlen Ihnen eine Beratung in einer Schlafwohl-Filiale.
Der richtige Härtegrad richtet sich nach Körpergewicht, Körpergrösse, Körperbau und dem persönlichen Liegegefühl. Eine zu weiche Matratze bietet oft zu wenig Unterstützung, während eine zu harte Matratze Druckstellen verursachen kann.
Da jeder Mensch unterschiedlich gebaut ist, gibt es keinen allgemein richtigen Härtegrad. Entscheidend ist, dass Ihre Wirbelsäule in jeder Schlafposition optimal gelagert wird und Sie angenehm liegen. Eine persönliche Liegeberatung und das Probeliegen von unterschiedlichen Härtegraden hilft ist deshalb die beste Möglichkeit, den passenden Härtegrad zu finden. In den Schlafwohl Filialen haben wir alle Matratzen in unterschiedlichen Härtegraden ausgestellt.
Ja. Eine ungeeignete oder stark abgenutzte Matratze kann Rückenschmerzen begünstigen oder bestehende Beschwerden verstärken. Bietet die Matratze zu wenig Unterstützung oder sinken einzelne Körperpartien zu stark ein, kann die Wirbelsäule während des Schlafs nicht in ihrer natürlichen Position liegen.
Rückenschmerzen haben jedoch nicht immer ihre Ursache in der Matratze. Auch das Kopfkissen, der Einlegerahmen oder körperliche Beschwerden können eine Rolle spielen. Deshalb empfiehlt es sich, das gesamte Schlafsystem zu betrachten und bei anhaltenden Beschwerden fachkundig beraten zu lassen.
Tipp: Gehen Sie ohne Rückenschmerzen ins Bett und wachen Sie mir Rückenschmerzen auf, dann werden diese Schmerzen wohl in der Nacht verursacht. Gehen Sie allerdings bereits mit Schmerzen ins Bett können die Ursachen auch einen anderen Ursprung haben und sich in der Ruhezeit einfach verstärken.
Ja, das ist ganz normal. Besonders wenn Sie viele Jahre auf einer alten Matratze geschlafen haben, benötigt Ihr Körper oft etwas Zeit, um sich an die neue Unterstützung zu gewöhnen.
In den ersten Tagen oder Wochen kann sich das Liegegefühl ungewohnt anfühlen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Matratze nicht zu Ihnen passt. Geben Sie Ihrem Körper idealerweise zwei bis drei Wochen Zeit, um sich an die neue Schlafunterlage zu gewöhnen.
Sollten die Beschwerden oder das ungewohnte Liegegefühl auch nach dieser Eingewöhnungszeit bestehen bleiben, empfiehlt sich eine erneute Beratung, um zu prüfen, ob die Matratze optimal zu Ihren Bedürfnissen passt.
Nein. Ein klassisches Boxspringbett wird zwar häufig mit einem Topper kombiniert, zwingend notwendig ist dieser jedoch nicht. Die meisten Boxspringbetten können sowohl mit als auch ohne Topper konfiguriert werden.
Der Unterschied liegt in der Matratze: Bei einem Boxspringbett mit Topper wird in der Regel eine stoffbezogene Matratze verwendet. Diese besitzt keinen klassischen Matratzenbezug und fühlt sich an der Oberfläche daher etwas fester an. Der Topper übernimmt anschliessend die oberste Komfortschicht und sorgt für das gewünschte weiche Liegegefühl.
Entscheiden Sie sich für ein Boxspringbett ohne Topper, kommt eine Matratze mit ihrem klassischen Standardbezug zum Einsatz. Dieser bietet bereits den gewohnten Liegekomfort, sodass kein zusätzlicher Topper erforderlich ist.
Das optimale Liegegefühl lässt sich sowohl mit als auch ohne Topper erreichen. Entscheidend ist, dass Matratze und Bettaufbau aufeinander abgestimmt sind.
Ob ein Topper benötigt wird, hängt vom gewählten Boxspringbett und den persönlichen Vorlieben ab.
Je nach Boxspringbetten ist ein Topper Teil des Schlafsystems. In diesem Fall wird oft eine stoffbezogene Matratze verwendet, deren Komfortschicht durch den Topper ergänzt wird.
Ein Topper kann zudem sinnvoll sein, wenn Sie das Liegegefühl etwas weicher gestalten oder zwei einzelne Matratzen zu einer durchgehenden Liegefläche verbinden möchten. Ein Topper ist kein Qualitätsmerkmal. Sowohl Boxspringbetten mit als auch ohne Topper bieten einen hervorragenden Liegekomfort. Entscheidend ist, dass das Schlafsystem optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Ein hochwertiger Einlegerahmen hält in der Regel 10 bis 15 Jahre. Danach können Materialermüdung und nachlassende Federkraft den Liegekomfort beeinträchtigen.
Hochwertige Bettwäsche hält bei guter Pflege viele Jahre.Häufig wird Bettwäsche jedoch nicht ersetzt, weil sie verschlissen ist, sondern weil sich der persönliche Geschmack verändert oder ein neues Design gewünscht wird.